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Wir stellen vor: Stefan Giller unser neues Mitglied in der BfR und Vorsitzender des SV 1883 Schwarza e.V.

Stefan ist 55 Jahre, verheiratet und Vater zweier Kinder. Er ist gelernter Krankenpfleger und arbeitet seit 21 Jahren im Diakonischen Altenhilfezentrum gGmbH in Rudolstadt und Bad Blankenburg. Hier ist er verantwortlich für zwei Pflegeheime, drei Tagespflegen und 140 Mitarbeiter. Er ist in verschiedenen sozialen Projekten aktiv wie z.B. der Suppenküche in Königsee oder bei der Pflege des Weinberges in Rudolstadt im Verein „Rudolstadt blüht auf“. Vor der Wende war Stefan Leistungssportler im Judo, ist nach wie vor Trainer einer Leistungsgruppe und leitet den SV 1883 Schwarza e.V. mit derzeit 1850 Mitgliedern. In letzter Funktion arbeitet er eng mit verschiedenen Vereinen des Landkreises und dem Kreissportbund Saale/Schwarza zusammen.

Wichtig sind Stefan folgende Themen: Im Bereich der Alten- und Krankenpflege wird die künftige demografische Entwicklung zu erheblichen Veränderungen führen. Aufgrund des zunehmenden Mangels an Pflegekräften werden Anbieter Angebote reduzieren oder sich ganz neu ausrichten. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Arbeit der verschiedenen Träger aktiv zu begleiten und wenn möglich steuernd zu handeln. Hier ist ein engerer Austausch von Kostenträgern, Seniorenvertretern und Anbietern von Pflegeleistungen unerlässlich.Die Veränderungen in der Bewohnerstruktur führen auch im Bereich des Sportes zu großen  Herausforderungen. Die aktiven Vereine müssen bei ihren sportlichen Angeboten für jung und alt materiell, strukturell und personell mehr als bisher unterstützt werden. Nur so werden diese Angebote weiterbestehen und sich die Vereine an die Gegebenheiten der neuen Zeit anpassen können. Hier geht es mir um den Ausbau des Sportstättenangebotes, einer Endbürokratisierung bei z.B. Förderanträgen und personelle Planstellen für die Vereine um Training in den Kindergärten oder Schulen im Rahmen von z.B. AGs anbieten zu können.

BfR stellen Bürgermeister Jörg Reichl zur Wiederwahl

Am 18. Januar 2024 lud die Wählergemeinschaft BfR zu ihrer Mitgliederversammlung und der Aufstellungsversammlung eines Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 26. Mai ein. Auf dieser Versammlung wurde erneut der amtierende Bürgermeister Jörg Reichl als Kandidat für das Amt nominiert.
Die Vereinsvorsitzende der BfR, Juliane Hartmann-Schmidt, betonte die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Wählergemeinschaft BfR und dem amtierenden Bürgermeister. In den vergangenen Wahlperioden wurden in Rudolstadt bedeutende Fortschritte erzielt, die im Interesse der Bürgerinnen und Bürger liegen. Schulen in städtischer Trägerschaft wurden weiter saniert und digitalisiert, und jedes Kind hat Zugang zu einem Kindergartenplatz in gut ausgestatteten Einrichtungen.
Der Bürgermeister hat im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten bewiesen, dass Projekte in verschiedenen Bereichen umgesetzt werden können, vorausgesetzt, es wird genügend Ausdauer bei der Beschaffung der Mittel gezeigt. Zu den jüngsten Erfolgen gehören der neue Busbahnhof (ZOB), zahlreiche sanierte Straßen, der Schloßaufgang 4, Feuerwehrgerätehäuser in Teichröda und Schaala, die Beschaffung neuer Löschfahrzeuge für die Feuerwehren sowie eine deutliche Verbesserung der Löschwassersituation in den ländlichen Ortsteilen. Auch der Bau und die Sanierung von Dorfgemeinschaftshäusern sind zu nennen.
Die Wählergemeinschaft BfR unterstreicht, dass mit Jörg Reichl ein Bürgermeisterkandidat zur Wahl steht, der in den letzten Jahren für Zuverlässigkeit und Beständigkeit in der Entwicklung der Stadt eingetreten ist – unabhängig davon, welche Koalition in Thüringen oder Deutschland regierte oder regiert. Gemeinsam mit dem Stadtrat und der Verwaltung ist es immer wieder gelungen, trotz oft schwierigster finanzieller Rahmenbedingungen, beispielsweise während der Finanzkrise, unter den Bedingungen der Corona-Pandemie oder während des Ukraine-Krieges, Haushalte für die Stadt aufzustellen und die Verschuldung deutlich zu senken, um zukünftig mehr finanziellen Spielraum zu haben.
Durch seine ausgezeichnete Vernetzung, auch in die Behörden des Landes und in Interessenvertretungen der Kommunalwirtschaft, bringt er weiterhin optimale Voraussetzungen mit, um als Bürgermeister für Rudolstadt viel für das Gemeinwohl der Stadt zu erreichen.

Ehrenamtspreis der Stadt Rudolstadt geht auf Vorschlag der BfR an Bernd Krauß als Vorsitzender des Fördervereins Marienturmfreunde e.V.

In der Nachlese zur Ehrenamtspreisverleihung der Stadt Rudolstadt im Dezember:

Nach der  deutschen Wiedervereinigung gründete sich der Verein „Marienturmfreunde e.V.“, ihm war es zu verdanken, dass im Inneren entrümpelt, Türen, Fenster und Dach repariert und der Außenbereich wieder hergerichtet wurden. Leider war es dem Verein dann nicht mehr möglich, seine Tätigkeit fortzusetzen.
Das 125 jährige Jubiläum des Marienturms am 15. August 2011 war jetzt jedoch Anlass, diesen Förderverein wieder ins Leben zu rufen.
Rudolstädter Bürger haben sich mit Gleichgesinnten um die Neugründung des Vereins gekümmert. Gemeinsam mit der Stadt wollen sie sich zukünftig um die weitere Sanierung und öffentliche Nutzung des Marienturms bemühen. Dazu wird natürlich finanzielle, aber auch tatkräftige Hilfe benötigt, und so ergeht die Bitte an ortsansässige Handwerker, Gewerbetreibende, Firmen und Einzelpersonen, sich beim Erhalt des kulturellen Erbes Marienturm zu beteiligen.
Dem Verein gehören derzeit 30 Mitglieder an. (Text aus dem Internetauftritt des Vereines)

Herr Bernd Krauß war und ist hier einer der aktivsten Mitglieder und seit dem im Vorstand des Vereines.

Seit 2017 führt er als Vorsitzender den Verein und ist maßgebend an den Vorhaben und deren Ausführungen zur Gestaltung und Renovierung des Turmes beteiligt. Die hier notwendigen Bauarbeiten, die Bemühungen hierzu Sponsoren für die finanzielle Unterstützung zu bekommen und seine aktive Mitarbeit an den Arbeiten und der Gestaltung des Vereinslebens führten zu einem Ergebnis das sich sehen lassen kann und bei den vielen öffentlichen Veranstaltungen und Führungen im Marienturm stets höchste Anerkennung findet.

Weiterhin verfolgte Bernd Krauß den Gedanken im Rudolstädter Ortsteil wieder ein Kirmes stattfinden zu lassen. Seiner Initiative und Organisation ist es zu verdanken dass dies im Jahre 2012 zum ersten Mal zur großen Freude der Cumbacher Bürger und Ihren Gästen wieder stattfand. Weitere Veranstaltungen folgten und waren mit Hilfe des von Ihm ins Leben gerufenen „Freundeskreises der Cumbacher Kirmes“ immer wieder ein großer Erfolg. Die dort erreichten finanziellen Ergebnisse wurden stets für soziale Zwecke der ortsansässigen Schule und Kindergarten zur Verfügung gestellt.

Zu erwähnen ist noch seine aktive Mitgliedschaft im „1. Rudolstädter Modellbahnclub“ und sein Engagement im Gemeindekirchenrat der Cumbacher Kirchgemeinde.

BfR stimmen für eine langfristige Perspektive des Theaters und der Symphoniker

Die BfR stehen zum Theater und den Symphonikern. Nicht alle Stadträte erkannten den Nutzen der neuen Vereinbarung zur Finanzierung, was leider bedauerlich ist. Ja, Kultur kostet Geld, ja hochwertige Kultur ist fast immer eine Zuschusseinrichtung. Der Mehrwert des Theaters, der beschäftigten Menschen und der kulturellen Bildung überwiegt den finanziellen Aspekt erheblich. Rudolstadt braucht sein Theater und seine Symphoniker. BfR-Ja zum Vertrag!

 

Haushalt 2023 endlich beschlossen!

Der Haushalt 2023 konnte nach etlichen Anstrengungen nun doch noch verabschiedet werden. Wichtig ist, dass die zahlreichen Investitionen in Sport, Schulen, Kindergärten und Infrastruktur gesichert sind. Weiter gehts Stadtverwaltung! Sorgen muss perspektivisch, trotz guter Steuereinnahmen, die künftige finanzielle Ausstattung der Kommunen machen. Daran müssen Bund und Land arbeiten, dass die Kommunen ihre Pflichtaufgaben und freiwilligen Aufgaben weiterhin erledigen können.