Wir stellen vor: Felix Markert – unser neues Mitglied in der BfR und Ortsteilbürgermeister von Haufeld!

Felix ist 35 Jahre, verheiratet und Vater zweier Kinder. Er ist Physiotherapeut und Abteilungsleiter eines ambulanten REHA-Zentrums in einem Weimarer Krankenhaus. Felix spielt leidenschaftlich Schlagzeug in einer Band und hält sich beim Kickboxen fit. Kommunalpolitisch sind ihm natürlich die Themen Sport, Kinder und die Entwicklung im ländlichen Raum wichtig. Bei diesen Themen lassen Bund und Land die Kommunen regelmäßig im Regen stehen. Das muss sich ändern und dafür will er sich einsetzen.

BfR stimmen für eine langfristige Perspektive des Theaters und der Symphoniker

Die BfR stehen zum Theater und den Symphonikern. Nicht alle Stadträte erkannten den Nutzen der neuen Vereinbarung zur Finanzierung, was leider bedauerlich ist. Ja, Kultur kostet Geld, ja hochwertige Kultur ist fast immer eine Zuschusseinrichtung. Der Mehrwert des Theaters, der beschäftigten Menschen und der kulturellen Bildung überwiegt den finanziellen Aspekt erheblich. Rudolstadt braucht sein Theater und seine Symphoniker. BfR-Ja zum Vertrag!

 

Haushalt 2023 endlich beschlossen!

Der Haushalt 2023 konnte nach etlichen Anstrengungen nun doch noch verabschiedet werden. Wichtig ist, dass die zahlreichen Investitionen in Sport, Schulen, Kindergärten und Infrastruktur gesichert sind. Weiter gehts Stadtverwaltung! Sorgen muss perspektivisch, trotz guter Steuereinnahmen, die künftige finanzielle Ausstattung der Kommunen machen. Daran müssen Bund und Land arbeiten, dass die Kommunen ihre Pflichtaufgaben und freiwilligen Aufgaben weiterhin erledigen können.

 

Offener Brief: Kein Verständnis der Fraktion „Bürger für Rudolstadt“ zum Fortgang der Baumaßnahme und den Umgang mit den Anwohnern und Gewerbetreibenden in der Breitscheidstraße und am Kleinen Damm

Offener Brief an die Geschäftsführer von ZWA und EVR

Kein Verständnis der Fraktion „Bürger für Rudolstadt“ zum Fortgang der Baumaßnahme und den Umgang mit den Anwohnern und Gewerbetreibenden in der Breitscheidstraße und am Kleinen Damm

Sehr geehrte Herren,

wir wissen alle sehr wohl, dass die Baumaßnahmen von EVR und ZWA sein müssen. Was jedoch derzeit am Kleinen Damm und in der Breitscheidstraße abgeliefert wird, kann nicht mehr wahr sein.

Die Anwohner und Gewerbetreibenden beschweren sich zu Recht über die Entwicklung der Bauarbeiten. Informationen von ZWA und EVR und den beteiligten Baufirmen an die Betroffenen und die zuständige Straßenverkehrsbehörde in der Stadt Rudolstadt kommen kaum oder nur sporadisch auf Umwegen bei den Betroffenen an. Manchmal gibt es auch widersprüchliche Meldungen zwischen den beteiligten Auftraggebern, die zusätzlich zu Verwirrungen führen. So wurden zwar einige Anwohner informiert, dass die Bauarbeiten in der Breitscheidstraße vor dem Tanzfest eingestellt werden, aber man hatte das Gefühl, dass weder ZWA noch EVR davon etwas wussten. Dem Engagement der Gewerbetreibenden ist es zu verdanken, dass die Stadt daraufhin, die verkehrsrechtlichen Einschränkungen minimieren konnte. Angesagt war auch, dass die Bauarbeiten nach dem Tanzfest sofort wieder aufgenommen werden. Bis Donnerstag nach dem Festival war aber wieder gar nichts vor Ort passiert. Die Betroffenen in der Breitscheidstraße haben das Gefühl, dass es hier erhebliche Abstimmungsdefizite gibt. So kann man mit Bürgern und Gewerbetreibenden, die hier ihre Gebühren und Steuern bezahlen, einfach nicht umgehen. Zum Teil geht es hier um Existenzen, die durch die Verschleppung der Baumaßnahme bedroht werden.

Die Baumaßnahme am Kleinen Damm gleicht einem Trauerspiel. Seit Monaten schleicht das Bauunternehmen über die Baustelle mit kaum erkennbarem Fortschritt. Auch hier halten sich die Informationen an die Anwohner im überschaubaren Rahmen. Die Einschränkungen, die Anwohner und Anlieger hier hinnehmen müssen, halten wir langsam für untragbar. Ausdrücklich betonen wir, dass es nicht um das „ob“ der Baumaßnahme geht, sondern um das „wie“. Eine Baustelle in diesem überschaubaren Umfang muss straffer organisiert werden, um die Einschränkungen für die Betroffenen zu minimieren.

Gleiches bahnt sich ja bereits für die Maßnahme in der Burgstraße bleibt, auf dem Gelände des Pfiffikus und des Rechnungshofes an. Wir starten bereits jetzt mit Verspätung in diese Maßnahme. Die Burgstraße war bereits gesperrt und dank der Verkehrsbehörde konnte eine Sperrung ohne eine laufende Baumaßnahme verhindert werden.

Im Namen meiner Fraktion fordere ich Sie als Geschäftsführer von ZWA und EVR auf, Ihren Einfluss auf Planer und Baufirma nachdrücklicher auszuüben, dass die Betroffenen zeitnah die wichtigen Informationen bekommen und die Baumaßnahmen planmäßig zu Ende geführt werden. Das sind Sie Ihren Kundinnen und Kunden der Stadt einfach schuldig.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Koch

Bürger für Rudolstadt (BfR)