„Laubenpieper, wir haben Euch gehört. Ihr seid uns wichtig.“
Umso mehr ist uns daran gelegen, die aktuelle Entwicklungslage noch einmal einzuordnen und Ängste zu nehmen. Das am 12. Juni im Stadtrat vorgestellte Konzept zur Raumplanung ist eine Idee – eine Vision, welche uns allen als Diskussionsgrundlage für die langfristige Entwicklung des Areals am Heinepark dienen kann. Wir kommen nicht umhin, die Stadtentwicklung zu besprechen, weil es die Grundlage dafür ist, wichtige Fördermittel für einzelnen Projekte wie z.B. unser Freibad oder den Kunstrasenplatz schon heute zu erhalten. Langfristig bewegen wir uns in einem Planungszeitraum von 20 bis 25 Jahren, in dem wir Heinepark, Freibad, Sport- und Kleingartenanlage zukunftsfähig weiterentwickeln wollen. Stand heute ist die Konzeption noch völlig ergebnisoffen und ohne gesetzliche Bindung.
Voraussichtlich im Herbst wird das Konzept mit Rahmenplan zur „Großen Wiese“ öffentlich ausliegen und auf rudolstadt.de online abrufbar sein. Dann steigen wir in die Diskussion ein. Wir rufen zur Stellungnahme und öffentlichen Beteiligung auf. Im Zuge dessen sind Vertreter unserer Stadtratsfraktion sehr gern bereit, an einer Gesprächsrunde im Vereinshaus des Kleingartenvereins, in der „Paula“ teilzunehmen. Im Anschluss finden wir Kompromisse, die die Interessen der Kleingärtner sowie aller Rudolstädterinnen und Rudolstädter für das Naherholungsgebiet „Große Wiese“ berücksichtigen werden.
Stadtentwicklung in Rudolstadt ist ein transparenter und vorsichtiger Prozess – ein Dialog, in dem wir gemeinsam Alternativen abwägen und Lösungen finden. [BFR Stadtratsfraktion Rudolstadt]