Zumindest sieht es für das Projekt sehr gut aus.
Nachdem unser BfR-Stadtratsmitglied aus Teichel, Ralf Alex, in der Novembersitzung deutlich sein Unverständnis darüber zum Ausdruck brachte, dass voraussichtlich keine Fördermittel des Bundes zum Bau des Radweges zwischen Teichel und Teichröda zur Verfügung stünden, hat sich das Land Thüringen nun doch entschieden, das Projekt in diesem Jahr 2026 umzusetzen.
Durch einen Brief des Thüringer Ministers für Digitales und Infrastruktur, Steffen Schütz, erhielt die Stadt Rudolstadt die frohe Kunde, dass das Land Mittel des Bundes zur Verfügung stellt.
Vorausgegangen war ein Brief unseres Bürgermeisters Jörg Reichl, der die Belange der beiden Ortsteile gegenüber dem Minister deutlich vertrat. Eindringlich hatten Ralf Alex und Jörg Reichl darauf hingewiesen, wie wichtig dieses infrastrukturelle Projekt für die Region ist – und nicht nur wegen seiner verkehrlichen und touristischen Bedeutung. Viel wichtiger erschien es Ralf Alex, dass auf politische Zusagen aus Bund und Land Verlass sein muss.
„Wenn man seine Versprechen nicht hält, muss man sich nicht wundern, dass die Bürgerinnen und Bürger ihr Vertrauen in die Politik verlieren.“ „Er sei froh, so Ralf Alex, dass das Land sich entschieden hat, den Radweg umzusetzen.“
Die Bürger für Rudolstadt werden weiterhin genau hinschauen, was da passiert, und hoffen, dass der Minister und das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr ihr Wort für 2026 halten werden.