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Beschlussvorlage zur Öffnung der Saalgasse als zweiten Marktzugang

Die „Bürger für Rudolstadt e.V.“ brachten eine Beschlussvorlage zur Öffnung der Saalgasse als Zugang zum Markt in den Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr, Umwelt und Bau ein. BfR-Mitglied Jörg Kupfer führt in Vorschlag und Begründung aus:

Beschlussvorschlag:

„Der Bürgermeister wird beauftragt, die Saalgasse als zweite Zufahrt zum Markt für Pkw öffnen zu lassen, dabei sollte die Überfahrt der Fußgängerzone analog der Überfahrt Strumpfgasse/ Große Badergasse erfolgen.Die Durchfahrtsbreite sollte so eingeengt werden, dass nur PKW`s durch die Saalgasse fahren können (seitliche Poller). Die Fahrtrichtung der Mauerstraße sollte gedreht werden, so dass man nur noch von der Anton-Sommer-Straße kommend in die Saalgasse (Einbahnstraße) einfahren kann. Die Stiftsgasse zwischen Ratsgasse und Töpfergasse soll zur Verkehrsberuhigung geschlossen (Sackgasse durch Poller) werden.
Weiterhin soll der Mittwochsmarkt in Richtung Güntherbrunnen verlegt werden.
Der Bürgermeister berichtet regelmäßig im Wirtschaftsausschuss über den Stand der Umsetzung.“

 

Begründung:
„Der gesamte Zufahrtsverkehr zum Markt erfolgt derzeit über die Weinbergstraße, Stiftsgasse sowie Große Allee. Dabei werden Schulen, Kindergärten tangiert.

Durch die Öffnung der Saalgasse wird der Verkehr aus Richtung Jena/Weimar in Richtung Markt nicht mehr über die Große Allee – Stiftsgasse geleitet (Umweg von 1,3 Kilometer, 5 Minuten, weniger Abgase pro PKW entfallen). Der Verkehr über die Stiftsgasse wird wesentlich reduziert, für die Anwohner wird eine wesentliche Verkehrsberuhigung spürbar sein. Die zeitweilige Umleitung
der Ausfahrt aus der Stadt/ Markt über die Strumpfgasse hat gezeigt, dass eine stärkere Frequentierung der Querung der Fußgängerzone keine Probleme zwischen Fußgängern und Fahrzeugen bestanden, obwohl hier Verkehrszeichen auf Geschwindigkeitsbegrenzung fehlten.
Des Weiteren stellt es für Versorgungsfahrzeuge, Busse etc. zum angedachten Hotel Hinter der Mauer kein Problem dar (da Einbahnstraße) über die Saalgasse aus Richtung Anton-Sommer-Straße in Richtung Hinter der Mauer einzufahren und über die Freiliggrathstraße auszufahren.
Durch die Verlegung des Mittwochmarktes in Richtung Güntherbrunnen können die Parkgebühren ganz bzw. teilweise vereinnahmt werden.“Weitere Informationen erhalten Sie auch in der OTZ sowie auf rudolstadt-lokal.de

26. 01. 2015 Sitzung des Wirtschafts-, Verkehrs-, Umwelt- und Bauausschusses

Am 26.01.2015 findet die 7. Sitzung des Wirtschafts-, Verkehrs-, Umwelt- und Bauausschuss des Stadtrates statt.

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Die BfR-Mitglieder Andreas Eska und Andreas Koch werden an dieser Veranstaltung teilnehmen.

U.a. stehen folgende Themen zur Debatte:

  • Freigabe der Pkw-Zufahrt zum Markt durch die Saalgasse (Beschlussvorlage der BfR)
  • Bebauungsplan 23 und Erschließungsvertrag “ Wohngebiet An der Orangerie in Cumbach
  • Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens gemäß § 36 BauGB für mehrere Vorhaben

Hier finden Sie die gesamte Tagesordnung des öffentlichen Teils!

Jahresrückblick 2014 – Teil 3

Eine der größten Aktionen der Wählergemeinschaft BfR e.V. in diesem Jahr wurde mit dem Anstoß der Sanierung des Marktbrunnens als Wahrzeichen der Stadt Rudolstadt durchgeführt.

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Mit viel Unterstützung der Stadt und auch anderen Bürgern und Unternehmern ist es uns neben den finanziellen Aufwendungen mit viel persönlichem Engagement gelungen den Marktbrunnen wieder in „alten Glanz“, vor allem aber funktionstüchtig, erstrahlen zu lassen. Die feierliche Einweihung des Marktbrunnens konnte im Rahmen unseres jährlichen Sommerfestes auf dem Marktplatz in Rudolstadt durchgeführt werden.

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Mit viel Unterstützung der Stadt und auch anderen Bürgern und Unternehmern ist es uns neben den finanziellen Aufwendungen mit viel persönlichem Engagement gelungen den Marktbrunnen wieder in „alten Glanz“, vor allem aber funktionstüchtig, erstrahlen zu lassen.

Die feierliche Einweihung des Marktbrunnens konnte im Rahmen unseres jährlichen Sommerfestes auf dem Marktplatz in Rudolstadt durchgeführt werden. In Verbindung mit dem Sommerfestes haben wir auch eine weitere Initiative mit unterstützt – hierbei handelt es sich um den traditionsreichen Löwensaal in Rudolstadt, welcher saniert und der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht werden soll. Hierfür ist es erforderlich die Stadt bzw. den Förderverein mit Eigenmitteln auszustatten, um die sehr aufwändige Sanierung mit Hilfe von Mitteln des Landes durchführen zu können. Das Sommerfest mit mehr als 100 Besuchern konnte im Rahmen einer Spendenaktion hierfür einen weiteren Anstoß für die Sanierung des Löwensaals geben.

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Hochinteressant waren auch die geschichtlichen Ausführungen, welche bei der Führung von Herrn Adloff kurzweilig vorgetragen wurden. Die Unterstützung dieses Vorhabens wird uns auch in den kommenden Monaten und Jahren weiter begleiten, um dieses Projekt weiterhin erfolgreich zu unterstützen.

Die letzte Veranstaltung in diesem Jahr war unser traditionsreicher Baby- und Kindersachenflohmarkt im Herbst, welcher wieder einen hohen Zuspruch der Besucher und auch der Verkäufer aufweisen konnte. Die Erlöse aus dem Kuchenbasar sollen für neue Projekte im Jahr 2015 mit verwendet werden.

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Wir freuen uns auch im kommenden Jahr wieder über viele interessante Anregungen von Ihnen, über neue Mitglieder, welche unser Engagement und unsere Ziele mittragen und umsetzen wollen sowie auf viele weitere gemeinsame Aktionen, um Ihnen liebe Bürger, Unternehmer und Touristen, diese Stadt weiterhin erhalten und attraktiv mitgestalten zu können.

BfR – Beschlussvorlage zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept – Rudolstadt 2030

Die Fraktion der „Bürger für Rudolstadt e.V.“ regt im Rahmen einer Beschlussvorlage für den Stadtrat die Fortschreibung des Stadtentwicklungkonzeptes an. Die Verwaltung soll nun bis Ende 2016 das „Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) – Rudolstadt 2030“ vorlegen.

Stadtrat Mirko Schreiber führt in seiner Begründung zur Beschlussvorlage aus:

„Die Fraktion der Bürger für Rudolstadt möchte den begonnen Weg mit einem fixen Endpunkt versehen und die Verwaltung mit einem verbindlichen Termin zu Erarbeitung verpflichten.

Zudem ist es notwendig, dass ISEK in einem transparentem und offenem Verfahren zu legitimieren. Stadtentwicklungskonzepte genießen anders als Bauleitplanungen keine gesetzliche Legitimation. Deshalb ist es notwendig in einem offenem Beteiligungsprozess zu verhindern, dass das Konzept wieder in einer Schublade verschwindet.

Die Verwaltung soll ebenfalls eruieren, ob sie dieses Projekt durch externen Sachverstand begleiten lässt, um in einem akzeptablen Zeitrahmen das ISEK zu erarbeiten. Eine entsprechende Kostenschätzung wäre vorzulegen.“

Den gesamten Wortlaut der Beschlussvorlage finden Sie hier!